Viele ehrenamtliche Helferinnen und Helfer haben in all den Jahren in mühevoller Arbeit und mit erheblichem finanziellen Aufwand den Brunnen und die Anlage rund um den Määnzeborre gestaltet, gesäubert und immer wieder Schäden behoben. Die Anlage sollte ein gemütlicher und vor allem auch ruhiger Treffpunkt für Jung und Alt sein und gleichzeitig natürlich als Schöpfbrunnen dienen.

 

Momentan sieht die Wirklichkeit allerdings anders aus. Ständig wird die Anlage und der Brunnentrog zugemüllt Dieses Treiben geht dann auch nicht geräuschlos vonstatten, wobei die Anwohner in der Nachbarschaft die Leidtragenden sind. Diese Anwohner sind auch diejenigen, die uns jedes Jahr bei unserem Määnzeborrefeschd unterstützen und uns mit den Vereinen und Verbänden so in die Lage versetzen, Mittel für Projekte der Dorfgemeinschaft zu erwirtschaften. Davon profitieren auch die, die sich dort treffen, sich aber nicht an die Regeln der gegenseitigen Rücksichtnahme und eines pfleglichen Umgangs halten.

 

Ist es zu viel verlangt, seinen Müll aufzusammeln, die Geräuschkulisse auf ein Minimum zu beschränken, Abend- und Nachtruhe einzuhalten, nichts mutwillig zu beschädigen und so weiter? Wie wären die Reaktionen und die Akzeptanz in der eigenen häuslichen Nachbarschaft der Störenfriede?

 

Deshalb ergeht ein Appell an die Jugendlichen, ihr Verhalten nicht nur zu überdenken, sondern auch grundlegend im Hinblick auf ein Zusammenleben mit gegenseitiger Rücksichtnahme anzupassen. Dies gilt selbstverständlich auch für den Bereich der ehemaligen Schule. Dabei wäre die zusätzliche Unterstützung der Eltern doch sehr hilfreich.

 

Ich hoffe, ich stoße mit meinen Appell auf offene Ohren.

Armin Caspar

Ortsvorsteher