AG KULTUR UND SOZIALES

Dörsdorfer "Bannbegehung"

Dörsdorf - Dorf mit Zukunft
Arbeitsgruppe Kultur und Soziales

Bannbegehung

In der Arbeitsgruppe wurden Begehungen um den Dörsdorfer Bann beschlossen. Die Erste fand am Freitag, den 11. Juli 2003 statt. Wir haben uns gefreut, dass der Einladung viele Dörsdorfer Bürgerinnen und Bürger gefolgt waren. Unter der Führung von Förster Winfried Fandel und Herrn Alois Nicolay wurde - trotz großer Hitze - eine zweistündige Wanderung (Spaziergang) in Angriff genommen.

Vom Grillplatz an der Waldspitz, über die Gemarkung "Auf der Steinkaul" und "Bei den drei Stämmen" über den "Bergweiler Weg" ging es zur neuen Wohnsiedlung. Dann "Hinter dem Grundsberg" und "Im unteren Wäldchen" durchwandernd zur "Lanzweiler Wiese", überquerten wir dann die Straße und zwischen "Hinter der Geisenhell" und "Auf Geishell" ging es querfeldein über bereits abgemähte Getreidefelder "Vor der Schleidhecke" vorbei, zur Grillhütte "In der Friedelwiese".

Winfried Fandel und Alois Nicolay erzählten viel Wissenwertes über die Entstehung und Beschaffenheit des Dörsdorfer Bannes, über die der Höhenlage entsprechenden Pflanzen und auch einige historischen Anekdoten. Alles in allem war es eine gelungene Veranstaltung, die die Mitwanderer begeisterte.

Bei der Stärkung mit Würstchen und kalten Getränken in der Grillhütte (Dank an Hardy Klein für den Kauf und die Zubereitung) wurde vereinbart, dass die zweite Hälfte des Dörsdorfer Bannes Ende September/Anfang Oktober erwandert wird. Der genaue Termin wird noch bekannt gegeben. Ein besonderer Dank gilt unseren beiden sehr ortskundigen Führern und wir hoffen, dass sie für die zweite Begehung nochmals Zeit für uns haben.

Ute Grimm und Christiane Schmidt


Aussichtspunkt "Auf der Steinkaul"

Bericht aus den AG-Sitzungen Kultur und Soziales

Arbeitsgruppe „Kultur und Soziales“

Dreimal trafen sich die Mitglieder der Arbeitsgruppe im Gasthaus „Stipp“ und Gasthaus „Zur Starz“ in Dörsdorf. In engagierten Diskussionen wurden wertvolle Ideen zusammen getragen.

Einige davon können kurzfristig und ohne großen materiellen Aufwand umgesetzt werden. So sollen noch in diesem Jahr zwei Bannbegehungen mit dem Förster stattfinden. Hierzu stellt Karl Schmidt einen Bannplan mit Gewannennamen zur Verfügung. Die Termine werden im Anzeiger und auch im Internet veröffentlicht und alle interessierten Bürgerinnen und Bürger, aber auch Kinder, sind herzlich dazu eingeladen. Rektor Körner von der Grundschule Dörsdorf hat diese Idee auch aufgegriffen und im Rahmen einer Projektwoche der Schule wird er, unterstützt durch Förster Fandel, mit den Kindern der Grundschule – ebenfalls eine Bannbegehung durchführen.

Dörsdorf soll ein eigenes Wappen erhalten. Die Finanzierung erweist sich allerdings als sehr schwierig, von daher sollen Aktionen durchgeführt werden, die unspektakulär sind, aber vielleicht einen kleinen materiellen Beitrag leisten können. So wird noch in diesem Jahr Karl Schmidt aus seinem neuen Buch lesen; geplant ist diese Aktion auf dem Dorfplatz mit einem kleinen Ausschank.

Da der Friedhof in Dörsdorf bereits 1967 angelegt wurde, sind schon einige Gräber eingeebnet und manch ein Name ist in Vergessenheit geraten. Von daher kam der Vorschlag ein Friedhofsbuch zu erarbeiten mit Namen und Bild der Verstorbenen. Marlene Gutfreund und Maria Wilhelm kümmern sich in Zusammenarbeit mit Bernhard Scholl um die Erstellung des Buches. Ebenfalls durch Bernhard Scholl ist eine Dorfchronik in Arbeit und eine Bilderausstellung für 2004 geplant. Diese Maßnahmen werden durch die Mitglieder der Arbeitsgruppe logistisch unterstützt.

Für Frühjahr/Sommer 2004 sind auf Anregung der Arbeitsgruppe Veranstaltungen in der Mehrzweckhalle in Dörsdorf geplant. So wird versucht, z.B. ein Theaterstück oder aber auch „Marx, Rothschild und Tillermann“ für ein Konzert zu engagieren.

All diese Ideen oder Maßnahmen und noch viele, noch nicht ausgereifte Vorschläge von Mitgliedern dieser Arbeitsgruppe müssen weiter verfolgt werden, denn ein Dorfentwicklungsplan ist nicht endgültig.

Zunächst werden die bereits konkreten Anregungen in den Ortsrat eingebracht und nach Beschlussfassung und Bereitstellung von Geldern möglichst umgesetzt.

Im Sinne einer nachhaltigen Dorfentwicklung wird sich die Arbeitsgruppe „Kultur und Soziales“ im Herbst dieses Jahres wieder treffen.

Ute Grimm